Wochenende
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| Start | Freitag, 16:00 Uhr |
| Ende | Gefühlt 10 Minuten später |
| Tätigkeit | Schlaf & Netflix |
| Mythos | "Ich werde produktiv sein" |
Das Wochenende ist eine winzige Zeitinsel der Freiheit im Ozean der Lohnsklaverei. Es besteht theoretisch aus 48 Stunden, unterliegt aber einer extremen Zeitdilatation (wie in der Nähe eines Schwarzen Lochs), wodurch es subjektiv nur wie 2 Stunden wirkt.
Phasen des Wochenendes
- Freitagabend: Euphorie. Man plant Großes (Party, Lernen, Sport). Man schläft vor dem Fernseher ein.
- Samstag: Der einzige echte Tag. Man geht einkaufen (Stress), putzt die Wohnung (Arbeit) und hat dann noch 3 Stunden Zeit für Gaming.
- Sonntag: Der Tag der Angst. Ab 16:00 Uhr setzt die "Sonntags-Depression" ein, weil man realisiert, dass morgen wieder Montag ist.
Der Produktivitäts-Irrtum
Jeder nimmt sich vor: "Am Wochenende mache ich die Steuererklärung, räume den Keller auf und lerne Mandarin." Realität: Man liegt 14 Stunden im Bett, bestellt Pizza und schaut Videos auf YouTube.
