Geplante Obsoleszenz

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Geplante Obsoleszenz
Es werde Dunkel

Erfinder Die Industrie
Lebensdauer Garantiezeit + 1 Sekunde
Ziel Dein Geld
Reparatur Unmöglich (verklebt)

Die Geplante Obsoleszenz (von lat. kaputtus timalis) ist eine bösartige Ingenieurskunst. Ihr Ziel ist es, Produkte so zu konstruieren, dass sie kurz nach Ablauf der Garantiezeit spektakulär versagen, idealerweise so, dass eine Reparatur teurer wäre als ein Neukauf.

Methoden der Zerstörung

  • Der Zähl-Chip: Besonders beliebt in Druckern. Nach 5000 Seiten beschließt der Drucker: "Ich bin jetzt voll mit Resttinte" und verweigert den Dienst, obwohl er sauber ist.
  • Die Sollbruchstelle: Ein winziges Plastikteil von der Größe eines Reiskorns, das eine 1000 € teure Waschmaschine zusammenhält. Bricht es, explodiert die Trommel.
  • Verklebte Akkus: Früher konnte man Akkus wechseln. Heute sind sie mit Epoxidharz im Gehäuse einzementiert, damit man das ganze Handy wegwerfen muss, wenn die Batterie schwächelt.

Kulturelle Bedeutung

Die geplante Obsoleszenz sorgt dafür, dass der Elektroschrott-Berg konstant wächst und sich Menschen alle zwei Jahre Dinge kaufen, die sie eigentlich schon besitzen.

Einzelnachweise