Smart Home
| Smart Home | |
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| Ziel | Einfache Dinge maximal kompliziert machen |
| Kosten | 1 Niere + Privatsphäre |
| Zuverlässigkeit | Funktioniert nur, wenn Besuch da ist (nicht) |
| Hauptbestandteil | Ein Raspberry Pi, der an einer Steckdosenleiste hängt und um Gnade fleht |
Ein Smart Home ist der Versuch eines Bewohners, sein Haus intelligenter zu machen als sich selbst. Das Ergebnis ist meistens ein Wohnraum, der unbewohnbar wird, sobald das Internet ausfällt. Während man früher einfach einen Lichtschalter drückte, benötigt man heute eine App, drei Firmware-Updates und eine aktive Verbindung zu einem Server in China, um die Toilettenspülung zu betätigen.
Die Ebenen der Automatisierung
- **Level 1 (Der Anfänger):** Kauft eine WLAN-Glühbirne. Ist begeistert, dass er sie per Handy steuern kann. Merkt nach zwei Tagen, dass der Lichtschalter jetzt "verboten" ist.
- **Level 2 (Der Enthusiast):** Besitzt fünf verschiedene Sprachassistenten, die sich gegenseitig missverstehen. ("Alexa, sag Google, dass Siri das Licht anmachen soll.")
- **Level 3 (Der Raspberry-Pi-Lord):** Ersetzt kommerzielle Hubs durch einen Raspberry Pi 5. Schreibt 4.000 Zeilen Code in Node.js, nur damit die Kaffeemaschine blinkt, wenn die ISS über das Haus fliegt. Der Stromverbrauch des Servers übersteigt die Einsparung der smarten Heizung um den Faktor 10.
Bekannte Fehlerquellen
- **Der Sprachbefehl:** Man sagt: "Licht Wohnzimmer 50 Prozent." Der Assistent versteht: "Ich bestelle 50 Kilo Pferdefutter."
- **Das WLAN-Loch:** Das smarte Türschloss befindet sich immer genau dort, wo das WLAN-Signal stirbt. Folge: Man muss durch das Fenster einbrechen, obwohl man den digitalen Schlüssel hat.
- **Der "Partner-Faktor":** Die Akzeptanz des Partners sinkt proportional zur Anzahl der Kabel, die quer durch den Flur verlegt werden.
Siehe auch
- IoT (Internet of Trash)
- Datenschutz (Ein historisches Konzept)
- Kabelbinder