Kabelschublade

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Die Kabelschublade
Ein gordischer Knoten aus Kupfer

Inhalt 47x Mini-USB, 0x USB-C
Masse Unendlich (Schwarzes Loch)
Entwirrzeit 3 Tage
Nutzen Theoretisch hoch, praktisch null

Die Kabelschublade (lat. chaos in arca) ist ein mystischer Ort in jedem Haushalt, an dem Kabel, Adapter und alte Hardware ihre letzte Ruhe finden. Sie unterliegt nicht den bekannten Gesetzen der Physik, sondern operiert nach dem Prinzip der "Spontanen Selbstverknotung".

Die Quantenphysik der Schublade

Legt man zwei sauber aufgewickelte Kabel in die Schublade und schließt diese für 10 Sekunden, öffnen sich beim nächsten Nachsehen nicht zwei Kabel, sondern ein einziges, massives Objekt, das als "Der Klumpen" bekannt ist. Wissenschaftler vermuten, dass sich Kabel nachts paaren, um kleine Adapter zu zeugen, die niemand braucht (z.B. SCART auf Gardena).

Typischer Inhalt

Eine durchschnittliche Kabelschublade enthält:

  • 5x Netzteile für Geräte, die man 2012 weggeworfen hat.
  • 3x Raspberry Pi 1 (zu schade zum Wegwerfen, zu langsam für alles andere).
  • 1x Kopfhörer, der nur auf dem linken Ohr geht.
  • Ein Nokia-Ladekabel (für die Apokalypse).

Das Phänomen des gesuchten Kabels

Es ist ein naturwissenschaftliches Gesetz: Man findet in der Kabelschublade *jedes* Kabel, außer genau dem, das man gerade dringend braucht. Sucht man USB-C, findet man Mini-USB. Sucht man HDMI, findet man VGA.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Murphys Gesetzbuch für IT-Masochisten, S. 404.